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Studien- und Gästehaus Hedwig von Schlesien |
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Das Studien- und Gästehaus Hedwig von Schlesien steht in der Trägerschaft des Förderkreises des Oekumenischen Europa-Centrums (OeC) und besteht seit Oktober 2000 als Bildungs- und Begegnungsstätte für Zukunftsarbeit. Der Name Hedwig von Schlesien steht für die Ziele des Hauses. Sie hat mit ihrem Leben ein Beispiel christlicher Nächstenliebe gegeben, in deren Geist auch das Leben in dem Haus stattfinden soll. An der deutsch-polnischen Grenze und an einer von deutschen und polnischen Studenten dominierten Universität, an der die Bewohner des Hauses studieren, ist Hedwig von Schlesien eine Vorbildsperson im Bezug auf das Zusammenleben von Deutschen und Polen. Ihre verbindende Bedeutung zwischen Deutschland und Polen hoben u.a. die polnischen Bischöfe in ihrem berühmten Brief »Wir vergeben und bitten um Vergebung« an die deutschen Bischöfe von 1965 hervor. In Frankfurt (Oder) findet sich Hedwig von Schlesien im Marienaltar von 1489 in der protestantischen Gertraudkirche wieder. Den Frankfurter Katholiken ist Hedwig von Schlesien als die Patronin ihrer Bischofskirche in Berlin bekannt. Hedwig von Schlesien ist somit eine Bezugsperson für die Gläubigen der beiden großen Konfessionen der Stadt. Sie vereinigt in sich das Überspringen der Grenzen die wir mit diesem Haus erreichen wollen, die konfessionellen wie auch die nationalen. Dies beinhaltet auch die Offenheit gegenüber allen Christen und Angehörigen anderer Nationen aus Frankfurt (Oder) und Slubice und darüber hinaus. So ist z.B. der orthodoxe Priester häufiger Gast im Haus und auch Albaner, Tschechen, Armenier, Slowenen, Russen, Amerikaner, Kongolesen etc. waren schon zu Besuch.
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Das Haus bildet einen Begegnungsort für die Studentengemeinden der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder): ÖSAF (Ökumenische Studentenarbeit Frankfurt (Oder) und Parakletos aus der polnischen Nachbarstadt Slubice. In Zusammenarbeit mit dem OeC, das u.a. Grenzgespräche, Studienfahrten und Seminare organisiert und die Gründung eines Oekumenischen Europa-Centrums, welches dem interkonfessionellen Dialog dienen soll, plant, übernehmen die Studentenpfarrer in Zusammenarbeit mit dem Studienleiter des Hauses die geistige und inhaltliche Betreuung der Aktivitäten im Haus. Zu nennen sind hier Bibelabende, Andachten, Treffen der Studentengemeinden sowie Seminare. Im Mai 2001 fand so u.a. ein Treffen deutscher und polnischer Studentengemeinden unter dem Titel Erfahrungsaustausch und Zukunftsperspektiven der Studentenseelsorge in Deutschland und Polen statt. Für die Zukunft sind weitere Seminare geplant.
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Das Zusammenleben im Hedwig-Haus soll die Annäherung und den Kontakt zwischen deutschen und polnischen Studenten christlicher Prägung fördern. Die Leitung des Hauses und die Regelung des täglichen Zusammenlebens unterliegt dem Studienleiter in Zusammenarbeit mit dem Hausrat und allen Bewohnern. Im Rahmen der Selbstverwaltung der Hausangelegenheiten durch die Bewohner und zur Pflege der Anlagen in und außerhalb des Hauses kommt der Gemeinschaftsgeist des Hauses nicht nur bei den gemeinsamen Andachten, sondern auch bei gemeinsamen Arbeitseinsätzen zum Ausdruck.
Wer Interesse hat, sich in diesem Projekt zu engagieren, kann sich mit Lebenslauf und Motivationsschreiben um einen Wohnplatz bewerben oder bei einer der Ösaf-Veranstaltungen Näheres erfahren.
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Der Name Hedwig von Schlesien steht für die Ziele des Hauses. Sie hat mit ihrem Leben ein Beispiel christlicher Nächstenliebe gegeben, in deren Geist auch das Leben in dem Haus stattfinden soll. An der deutsch-polnischen Grenze und an einer von deutschen und polnischen Studenten dominierten Universität, an der die Bewohner des Hauses studieren, ist Hedwig von Schlesien eine Vorbildsperson im Bezug auf das Zusammenleben von Deutschen und Polen. Ihre verbindende Bedeutung zwischen Deutschland und Polen hoben u.a. die polnischen Bischöfe in ihrem berühmten Brief »Wir vergeben und bitten um Vergebung« an die deutschen Bischöfe von 1965 hervor.
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